Spirituelle Identität der "Union apostolique gallicane"

 

Über unsere spirituelle Identität bzw. Haltung habe ich bereits unter dem Register "Home" geschrieben. Dieses Register soll ausgehend von der Ikone der Verklärung einen vertieften Aspekt unserer spirituellen Identität der "Union apostolique gallicane" beleuchten.

 

Jesus nahm auf den Berg Tabor die drei Jünger: Petrus, Johannes und Jakobus mit. Jeder dieser drei kann mit einem Aspekt von Kirche identifiziert werden.

 

Dabei repräsentiert Petrus die Lehre und die Apostolizität unserer Kirche. Die Lehre wie sie in den ersten 7 ökumenischen Konzilien Ausdruck gefunden hat und die apostolische Sukzession des Stuhles Petri in Antiochien. Daher wird auf die Verkündigung des Evangeliums wie sie von den Aposteln überliefert worden ist und auf die Predigt sowie der Ausbildung des Klerus Wert gelegt. 

 

Jakobus hingegen steht für die Liturgie und den Gottesdienst überhaupt. Mit der Kirche von Jerusalem wird einer der ältesten Liturgien sowie die Vermittlung der jüdischen Traditionen in Verbindung gebracht, die in den christlichen Gottesdienst eingeflossen sind wie das Morgen- und Abendgebet oder die Psalmen. Im Jakobusbrief wird sodann über die Krankensalbung (Jak 5) berichtet. Daher steht er auch für die Heilung und die Sorge um das leibliche und seelische Wohl. Zentrum unserer gallikanischen Liturgie bildet daher die Feier der Eucharistie als Vergegenwärtigung des Opfers Christi und der Lobpreis zum Segen, zur Heilung, zur Erhebung, zur Vergebung und zur Vergöttlichung des Volkes Gottes. Gebet und Lobpreis erfüllen uns und die Union mit Leben.

 

Und schließlich steht Johannes für die mystische Tradition unserer Kirche. Mit ihm betrachten wir die Geheimnisses Gottes und versenken uns in die unendliche Liebe, die aus seinem Herzen fliesst. Wie der Adler von Patmos betrachten wir den Auferstandenen und erheben uns mystisch zum Göttlichen empor. Wir pflegen die regelmäßige Anbetung Jedu in der Hl. Euchatistie und lassen uns  umgekehrt von ihm anschauen und lieben, der sich auf dem Altar für uns geopfert hat. Wie Johannes am Fuss des Kreuzes nehmen wir Maria als unsere Mutter an und verehren sie als unsere Mittlerin bei ihrem Sohne. Als Erben der Kirche Galliens stehen wir selbst in der Tradition der johanneischen Spiritualität, die über seinen Schüler Polycarp an Irenäus und Photin von Lyon vermittelt worden ist. 


Wir sind daher überzeugt, dass es die drei Dimensionen der Verkündigung, der Liturgie und der Mystik, damit die Kirche lebendig sein kann sowie der Mensch aus Leib, Seele und Geist besteht. 


Quelle: www.union-gallicane.org, Notre Spiritualité

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Pfarrerin Birgit Leisegang